Für den Kantonsrat kandidieren bei der SP Bezirk Affoltern (von links) Tom Wohlgemuth, Elia Broch, Roger Schutz, Alexandra Zeidler und Maria Kapossy. Nicht auf dem Bild sind Fabiana De Giuseppe und Cafer Sterk
Noch scheint der Wahltag in weiter Ferne, doch die SP Bezirk Affoltern rüstet sich bereits jetzt für die Kantonsratswahlen im April 2027. Sie tritt mit einer Liste an, welche die gesellschaftliche Vielfalt spiegelt.
Die bevorstehende Wahl bringt engagierte Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebensphasen und mit vielfältigen politischen Interessen aus mehreren Gemeinden unseres Bezirks zusammen. Einig sind sich die sieben Kandidierenden bei zentralen Grundwerten, welche die sozialdemokratische Bewegung verkörpert: Sie ergreifen Partei für eine soziale Schweiz, für den Kampf gegen Ungleichheit und Ausgrenzung, für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Gemeinwohl und für Klimaschutz.
Angeführt wird die Liste von Roger Schmutz aus Wettswil. Er vertritt seit Sommer 2025 die SP im Zürcher Kantonsrat für den Wahlkreis Affoltern und ist Mitglied der Kommission für Planung und Bau.
Neben dem Spitzenkandidaten ist die junge Generation stark vertreten. Es sind dies die 21-jährige Alexandra Zeidler aus Wettswil, Co-Präsidentin der JUSO Zürich und ihr gleichaltriger Kollege Elia Broch aus Mettmenstetten sowie die 27-jährige Fabiana De Giuseppe aus Obfelden. Diese jungen Menschen wollen politisch Bewegung statt Stillstand um gemeinsam mit andern aktiv an gesellschaftlichen Veränderungen mitzuwirken.
Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Willkür gehören zur Lebensgeschichte von Cafer Sterk aus Bonstetten, der in jungen Jahren als kurdischer Türke in die Schweiz geflohen ist und aus eigener Erfahrung um die Bedeutung der politischen Mitwirkung weiss.
Maria Kapossy, Co-Präsidentin der SP Obfelden wurde ihrerzeit durch den Frauenstreik politisiert.
Demokratische Grundrechte wie Mitbestimmung und Gleichstellung sind für sie Kernthemen. Tom Wohlgemuth, wohnhaft in Ebertswil repräsentiert die Vertretung aus dem Oberamt. Er plädiert für eine Politik, welche Gemeinnutz statt Eigennutz ins Zentrum stellt.
An der Nominationsversammlung herrschten Optimismus und Aufbruchstimmung. Der Auftakt ist geglückt, nach der Sommerpause beginnt die Planung der Wahlkampagne. Die Kandidierenden freuen sich, auf viel persönliche Kontakte, wollen hinhören, was die Menschen bewegt und erfahrbar machen, dass Politik lustvoll und kreativ sein kann.
SP Bezirk Affoltern
Medienmitteilung vom 15. Juni 2026