Sekundarschule, die allen Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten gerecht wird, mit Barbara Kaiser als Schulpflegerin

Warum denke ich, für das Amt als Schulpflegerin geeignet zu sein?

Seit 2014 unterrichte ich an der Berufsfachschule Winterthur angehende Fachpersonen Betreuung, die in Kitas und Horten arbeiten. Zuvor war ich sechs Jahre als Schulsozialarbeiterin in Langnau angestellt. Ich weiss deshalb, was junge Menschen beschäftigt, und kenne Strategien, wie man Lernende unterstützen und motivieren kann. Ich erlebe in meinem Berufsalltag, welche schulischen und sozialen Erfahrungen den heutigen Lernenden fehlen.

Barbara Kaiser in die Sekundarschulpflege Affoltern am Albis
Barbara Kaiser in die Sekundarschulpflege Affoltern am Albis

Mir ist es ein Anliegen, dass die Sekundarschule unsere Lernenden gut auf die Lehre oder das Gymnasium vorbereitet. In der heutigen Welt bedeutet dies insbesondere, dass die Schülerschaft den Umgang mit digitalen Medien kennenlernen und kreatives, selbstständiges Denken gefördert wird.

Worin liegt meine Motivation, mich für dieses Amt zu bewerben?

Ich bin in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem viel Wert auf Chancengerechtigkeit gelegt wurde, weshalb mir der Ansatz einer integrativen Schule, in der jeder und jede seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert und unterstützt wird, entspricht.

Ich möchte mich deshalb für die nötigen Ressourcen einsetzen, die benötigt werden, um allen, sowohl den schwächeren als auch den stärkeren Schülerinnen und Schülern und den Lehrpersonen, gerecht zu werden.

Welche weiteren Erfahrungen bringe ich mit?

Nach meinem abgeschlossenen Studium der Rechtswissenschaft an der Uni Zürich habe ich berufsbegleitend das Fachhochschulstudium zur Sozialpädagogin in Brugg absolviert. Während dieser Zeit habe ich in Kriseninterventionsheimen und im Massnahmevollzug für straffällige Jugendliche gearbeitet. Aufgrund der dabei gemachten Erfahrungen bin ich es gewohnt, herausfordernde Situationen gemeinsam mit allen Beteiligten zu lösen. Dabei wünsche ich mir natürlich eine Schule, in der es aufgrund einer guten Zusammenarbeit erst gar nicht zu Konflikten kommt.

Schliesslich bringe ich eigene Erfahrungen als Mutter von zwei unterdessen volljährigen Kindern mit und weiss, was es bedeutet, wenn Kinder unter- oder überfordert sind.

Ich würde mich freuen, am 8. März Ihre Stimme zu erhalten, um mit allen an der Schule Beteiligten in einen offenen Dialog treten zu dürfen.

Barbara Kaiser

Affolter Anzeiger vom 30. Januar 2026

 

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